29.08.09 Steiner Burgfestival Voller Erfolg
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Vollauf gelungene Premiere des Steiner Burgfestivals 2000 Besucher von Bands, Location und Mittelalterspektakel hellauf begeistert Sehr feine Premiere für das Steiner Burgfestival am Samstag: 2000 Besucher waren von den Bands, der schönen Burganlage und den mittelalterlichen Darbietungen so begeistert, dass man schon jetzt sagen kann, dass das Burgfestival in Stein an der Traun auch im kommenden Jahr stattfinden wird. Die Mischung aus mittelalterlichem Ambiente mit Bands wie In Extremo und ihrer aufregenden Pyro Show , Die Letzte Instanz, Faun, Lacrimas Profundere und 50 Stitches To Salvation sorgte auf Anhieb für ein ausverkauftes Festival und scheint im prall gefüllten Festival-Kalender eine echte Marktlücke zu sein. Reine Mittelalter-Feste gibt es zuhauf und Freunde des Metal-Rock und des Gothic werden auf großen Festivals auch hinreichend bedient, aber das Konzept des Steiner Burgfestivals, die Komponenten zu mischen, hat voll eingeschlagen. Sollten die Trostberger Veranstalter vom Club Villa bei der Auswahl der Band im nächsten Jahr ein ähnlich glückliches Händchen haben, dürfte sich die Anzahl der Besucher locker verdoppeln. Denn denjenigen, die sich bei der Premiere vergnügten, hat’s „voll getaugt.“ Dann braucht‘s aber mindestens drei Mal so viele Gastrostände, denn die Wanderbäckerei und „John’s Würstelbraterei“ waren bis kurz vor Mitternacht extrem belagert. Und für das Nadelöhr des schmalen Bergsteigs vom Ort bis zum Hochschloss müsste beim Auslass auch noch eine im wahrsten Sinn des Wortes eine gangbarere Lösung gefunden werden. Sehr gut angenommen wurde der Bus-Shuttle des RVO und eine Besuchergruppe aus Innsbruck, die fast den ganzen Sommer von Mittelalterfest zu Mittelalterfest reist, war vor allem von der tollen Camping-Möglichkeit am Tachinger See restlos begeistert: „Voi warm – dös Wassa.“ |
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Auf dem Platz vor dem Hochschloss fanden die Musiker von Malus Ludus, die Gauckler, Akrobaten, Geschichtenerzähler und Feuerschlucker ein dankbares und begeistertes Publikum. Und auch diejenigen, die nicht dabei sein konnten oder wollten, waren angetan – Beschwerden wegen Lärmbelästigung waren geradezu marginal. Düster wirkten nur so manche Besucher in ihren schwarzen Klamotten, aber auch die finstersten Gestalten entpuppten sich als extrem nette und sehr kommunikative Leute. Quer durch alle Altersschichten ein super freundliches und friedliches Völkchen, das sich da für einen Tag auf eine Reise in die Zeit begeben hat, als das Wünschen noch half. Ganz hat er es ja nicht sein lassen können – der Wettergott mit dem Regenmachen, doch die Veranstalter haben das Konzert-Arial über Nacht und Vormittags mit Plane abgedeckt sowie mit Stroh ausgelegt, so dass es auch in dieser Hinsicht keinerlei Probleme gab und als am späteren Nachmittag beim Konzert von Faun die Sonne durch das grüne Laub der Bäume blitze und sich die Strahlen mit den künstlichen Nebelschwaden der Bühne vermengten, entstand eine Atmosphäre, die zu den mittelalterlichen Klängen passte, als wäre vor Jahrhunderten die Zeit stehen geblieben. Momente zum Genießen. MB Alle Bilder vom Festival - einfach auf das Logo klicken:
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